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Mythos Hausbank: „Nur bei uns bekommst du Hilfe, wenn es schwierig wird.“

15. Jan.
1 Min. Lesezeit

Dieses Argument höre ich regelmäßig, wenn Kundinnen und Kunden mit einem professionell ausverhandelten Finanzierungsangebot zur Hausbank gehen.Die Konditionen werden fast erreicht – meist bleibt ein kleiner Mehrbetrag von 2.000 bis 4.000 Euro über die Gesamtlaufzeit.Und dann kommt der Satz:

„Dafür sind wir im Ernstfall für Sie da.“

👉 Das ist kein freiwilliger Bonus – das ist gesetzliche Pflicht.

Nach den verbraucherschutzrechtlichen Vorgaben (u. a. Consumer Credit Directive und Mortgage Credit Directive) sind alle Banken verpflichtet, Kreditnehmer bei Zahlungsschwierigkeiten aktiv zu unterstützen – unabhängig davon, ob es die Hausbank ist oder nicht.

Was heißt das konkret?

Bei Arbeitslosigkeit, Krankheit, Scheidung oder anderen finanziellen Engpässen muss jede Bank:

  • angemessene Nachsicht (Forbearance) zeigen

  • aktiv nach tragfähigen Lösungen suchen

  • z. B. durch

    • Stundungen

    • Laufzeitverlängerungen

    • Ratenanpassungen

    • temporäre Tilgungsaussetzungen

🎯 Ziel: Eskalationen, Überschuldung und unnötige Kreditkündigungen zu vermeiden.

Die Wahrheit ist daher:

Ob du bei Bank A, B oder C finanzierst – die Unterstützung im Krisenfall ist kein Argument gegen bessere Konditionen.Was bleibt, ist der Unterschied bei Zinsen, Kosten und Struktur – und der wirkt über Jahrzehnte.

💬 Mein Anspruch als Wealth Manager & Kreditvermittler:Ich optimiere deine Finanzierung heute, ohne dir falsche Ängste für morgen zu verkaufen.

👉 Wer Finanzierung professionell denkt, trennt Emotion von Fakten.

 
 
 

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