Mythos Hausbank: „Nur bei uns bekommst du Hilfe, wenn es schwierig wird.“
- thomaswagner99
- 15. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Dieses Argument höre ich regelmäßig, wenn Kundinnen und Kunden mit einem professionell ausverhandelten Finanzierungsangebot zur Hausbank gehen.Die Konditionen werden fast erreicht – meist bleibt ein kleiner Mehrbetrag von 2.000 bis 4.000 Euro über die Gesamtlaufzeit.Und dann kommt der Satz:
„Dafür sind wir im Ernstfall für Sie da.“
👉 Das ist kein freiwilliger Bonus – das ist gesetzliche Pflicht.
Nach den verbraucherschutzrechtlichen Vorgaben (u. a. Consumer Credit Directive und Mortgage Credit Directive) sind alle Banken verpflichtet, Kreditnehmer bei Zahlungsschwierigkeiten aktiv zu unterstützen – unabhängig davon, ob es die Hausbank ist oder nicht.
Was heißt das konkret?
Bei Arbeitslosigkeit, Krankheit, Scheidung oder anderen finanziellen Engpässen muss jede Bank:
angemessene Nachsicht (Forbearance) zeigen
aktiv nach tragfähigen Lösungen suchen
z. B. durch
Stundungen
Laufzeitverlängerungen
Ratenanpassungen
temporäre Tilgungsaussetzungen
🎯 Ziel: Eskalationen, Überschuldung und unnötige Kreditkündigungen zu vermeiden.
Die Wahrheit ist daher:
Ob du bei Bank A, B oder C finanzierst – die Unterstützung im Krisenfall ist kein Argument gegen bessere Konditionen.Was bleibt, ist der Unterschied bei Zinsen, Kosten und Struktur – und der wirkt über Jahrzehnte.
💬 Mein Anspruch als Wealth Manager & Kreditvermittler:Ich optimiere deine Finanzierung heute, ohne dir falsche Ängste für morgen zu verkaufen.
👉 Wer Finanzierung professionell denkt, trennt Emotion von Fakten.
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